StartShoppingNatürlich wohnen: Warum Material und Schlafkomfort wichtiger werden als der nächste Einrichtungstrend

Natürlich wohnen: Warum Material und Schlafkomfort wichtiger werden als der nächste Einrichtungstrend

Ein Schlafzimmer aus hellem Holz, Leinenbettwäsche, ein Wollteppich und wenige ausgewählte Möbel: Natürliches Wohnen wird in Einrichtungsmagazinen häufig zuerst als Stil präsentiert.

Dabei steckt hinter dem Thema eine wesentlich praktischere Frage.

Aus welchen Materialien bestehen eigentlich die Dinge, mit denen wir jeden Tag leben?

Beim Esstisch mag diese Überlegung hauptsächlich eine Frage von Optik und Haltbarkeit sein. Bei einer Matratze, auf der wir jede Nacht mehrere Stunden verbringen, bekommt sie eine andere Bedeutung.

Genau an dieser Schnittstelle zwischen Möbeln, Naturmaterialien und Schlaf bewegt sich das Sortiment von allnatura. Der Anbieter konzentriert sich seit Jahrzehnten auf natürliches Wohnen und Schlafen und führt heute neben Matratzen und Bettwaren auch Massivholzmöbel und weitere Produkte für verschiedene Wohnbereiche.

Natürlich wohnen bedeutet nicht automatisch rustikal

Bei „Naturmöbeln“ denken viele noch immer an schwere Schränke und eine Einrichtung, die eher an ein Landhaus als an eine moderne Stadtwohnung erinnert.

Das muss längst nicht mehr so sein.

Massivholz kann mit klaren Formen ebenso minimalistisch wirken wie mit traditionellen Details. Entscheidend sind Holzart, Oberflächenbehandlung, Konstruktion und die Kombination mit anderen Materialien.

Gerade im Schlafzimmer kann eine reduzierte Einrichtung gut funktionieren. Bett, Nachttische, Kleiderschrank und eventuell eine Kommode reichen häufig aus.

Statt den Raum mit zusätzlichen Möbeln zu füllen, können Textilien, Beleuchtung und Teppiche für Wärme sorgen.

Der Vorteil: Der Raum bleibt ruhig und lässt sich später leichter verändern.

Beim Massivholzmöbel lohnt ein zweiter Blick

„Holzoptik“ und Massivholz sind nicht dasselbe.

Wer Möbel bewusst nach Materialien auswählt, sollte deshalb genauer auf die Produktbeschreibung schauen.

Bei Massivholzmöbeln gehört eine gewisse Veränderung sogar zum Material. Holz kann je nach Licht und Alter seinen Farbton verändern. Maserungen und kleinere Unterschiede sind ebenfalls normal – gerade weil es sich nicht um eine vollkommen gleichförmige künstliche Oberfläche handelt.

Das macht solche Möbel interessant für Menschen, die nicht erwarten, dass jedes Stück exakt identisch aussieht.

Gleichzeitig sollte Massivholz nicht automatisch mit Unverwüstlichkeit verwechselt werden.

Auch ein hochwertiger Holztisch kann Kratzer bekommen. Feuchtigkeit, direkte Hitze oder ungeeignete Reinigungsmittel können Oberflächen belasten.

Wer sich für natürliche Materialien entscheidet, sollte deshalb auch wissen, wie sie gepflegt werden müssen.

Im Schlafzimmer zählt mehr als das Bettgestell

Besonders stark ist der Naturgedanke bei allnatura mit dem Thema Schlaf verbunden.

Das Sortiment umfasst nicht nur Massivholzbetten, sondern auch Matratzen, Lattenroste, Bettdecken, Kopfkissen, Unterbetten, Topper, Bettwäsche sowie weitere Schlafzimmermöbel.

Damit lässt sich theoretisch ein komplettes Schlafsystem zusammenstellen.

Genau hier sollte man allerdings nicht den Fehler machen, alle Komponenten ausschließlich nach Material oder Optik auszuwählen.

Eine Matratze muss vor allem zum Menschen passen, der darauf schläft.

Körpergewicht, Schlafposition, gewünschtes Liegegefühl und persönliche Bedürfnisse beeinflussen, welcher Aufbau sinnvoll ist. allnatura bietet deshalb verschiedene Matratzenarten und Härtegrade an und weist selbst darauf hin, dass diese Faktoren bei der Auswahl berücksichtigt werden sollten.

Naturlatex, Hanf oder Kokos: Das Material allein entscheidet nicht

Gerade bei Naturmatratzen kann das Sortiment zunächst kompliziert wirken.

allnatura führt unter anderem Modelle aus Naturlatex sowie Matratzen mit Hanf, Kokos oder Kokos-Rosshaar. Daneben gibt es Kaltschaum- und Bio-Kaltschaumvarianten.

Ein exotisch klingendes Naturmaterial macht eine Matratze aber nicht automatisch besser für jeden Schläfer.

Naturlatex besitzt beispielsweise andere Liegeeigenschaften als eine feste Naturfaserkonstruktion. Auch innerhalb einer Materialgruppe können Aufbau und Härte deutlich variieren.

Wer überwiegend auf der Seite schläft, stellt möglicherweise andere Anforderungen an die Druckentlastung als ein Rückenschläfer. Bei zwei Personen im Doppelbett können sogar zwei unterschiedliche Matratzen sinnvoll sein.

Das ist ein wichtiger Punkt: Das natürlichste Material nützt wenig, wenn man darauf schlecht schläft.

Zwei Menschen brauchen nicht zwingend dieselbe Matratze

Ein Doppelbett wirkt optisch wie eine Einheit. Ergonomisch schlafen darin jedoch zwei unterschiedliche Menschen.

Unterschiedliches Körpergewicht, verschiedene Schlafpositionen und persönliche Vorlieben können dazu führen, dass ein einheitlicher Härtegrad für beide nicht optimal ist.

Bei einem 180 Zentimeter breiten Bett können beispielsweise zwei 90-Zentimeter-Matratzen eingesetzt werden. Dadurch lässt sich jede Seite individuell auswählen. allnatura bietet entsprechende Größen und unterschiedliche Materialien beziehungsweise Härtegrade an.

Natürlich entsteht dadurch die bekannte Besucherritze.

Eine durchgehende Matratze kann optisch und beim Liegen angenehmer wirken, verlangt aber eher nach einem gemeinsamen Kompromiss.

Was besser ist, hängt deshalb weniger vom Einrichtungstrend als vom individuellen Schlafverhalten ab.

Beratung kann bei einer Matratze sinnvoller sein als hundert Bewertungen

Onlinebewertungen haben beim Matratzenkauf eine offensichtliche Schwäche.

Eine Person mit 60 Kilogramm Körpergewicht kann dieselbe Matratze völlig anders empfinden als jemand mit 100 Kilogramm.

„Zu hart“ oder „perfekt weich“ ist deshalb nur begrenzt übertragbar.

Interessanter ist eine Beratung, die persönliche Faktoren berücksichtigt.

allnatura bietet dafür Fragebögen und eine kostenlose individuelle Fachberatung durch Schlafexperten an. Empfehlungen gibt es unter anderem für Matratzen, Schlafsysteme, Bettdecken, Kissen und Unterbetten.

Das ersetzt nicht das eigene Liegegefühl, kann aber helfen, aus einer großen Auswahl zunächst die plausiblen Varianten herauszufiltern.

Onlinekauf braucht bei Möbeln etwas mehr Vorbereitung

Bei einer Bettdecke oder einem Kissen ist ein Onlinekauf relativ unkompliziert.

Bei einem Massivholzbett oder Kleiderschrank sieht die Sache anders aus.

allnatura arbeitet überwiegend als Online-Fachhändler. Ausgewählte Produkte können allerdings im Flagship-Store in Heubach beziehungsweise im Schlafstudio in Stuttgart angesehen werden.

Wer nicht in der Nähe wohnt, sollte deshalb vor einer Möbelbestellung besonders sorgfältig messen.

Nicht nur die Stellfläche zählt.

Auch Sockelleisten, Dachschrägen, Türen, Fenster und Heizkörper können entscheidend sein. Bei größeren Möbelstücken sollte zusätzlich geprüft werden, ob die einzelnen Bauteile problemlos durch Flur und Treppenhaus transportiert werden können.

Ein Massivholzbett, das auf dem Produktfoto perfekt proportioniert wirkt, kann in einem kleinen Schlafzimmer überraschend dominant sein.

Ein paar Zentimeter mehr oder weniger machen hier einen größeren Unterschied, als man beim Online-Shopping vermuten würde.

100 Tage können beim Onlinekauf Sicherheit geben

Bei Matratzen ist die Unsicherheit noch größer.

Fünf Minuten Probeliegen in einem Geschäft sagen schließlich nur begrenzt etwas darüber aus, wie man nach mehreren Nächten auf einer Matratze schläft.

allnatura gewährt aktuell für sein Sortiment ein auf 100 Tage verlängertes Rückgaberecht; auf den Matratzen-Seiten wird ebenfalls ausdrücklich mit 100 Tagen Entscheidungszeit beziehungsweise Rückgaberecht gearbeitet.

Trotzdem sollten vor einer Bestellung immer die jeweils aktuellen Bedingungen geprüft werden – insbesondere bei individuell konfigurierten Produkten.

Denn Rückgabemöglichkeiten sind hilfreich, eine sorgfältige Vorauswahl bleibt aber wesentlich komfortabler als der Rücktransport eines großen Möbelstücks.

Nachhaltigkeit sollte konkret werden

„Nachhaltig“ gehört inzwischen zu den häufigsten Begriffen im Möbelhandel.

Für Verbraucher ist deshalb interessant, was tatsächlich dahintersteht.

Statt sich allein auf grüne Produktbilder oder Begriffe wie „natürlich“ zu verlassen, lohnt sich der Blick auf konkrete Angaben: Welche Materialien werden verwendet? Woher stammen sie? Gibt es Schadstoffprüfungen? Wo wird das Produkt hergestellt? Sind Ersatzteile oder Ersatzbezüge verfügbar?

allnatura betont bei seinen Matratzen regelmäßige Schadstoffprüfungen und bietet unter anderem Naturlatexmodelle aus 100 Prozent Naturkautschuk sowie verschiedene Naturfasermatratzen an. Bei vielen Matratzen wird zudem „Made in Germany“ ausgewiesen.

Solche konkreten Informationen sind beim Vergleich hilfreicher als ein allgemeines Nachhaltigkeitsversprechen.

Langlebigkeit beginnt mit einer Einrichtung, die nicht schnell langweilt

Nachhaltiger Konsum hat außerdem eine weniger technische Seite.

Ein Möbelstück, das zehn oder fünfzehn Jahre genutzt wird, muss nicht nur stabil sein. Es sollte auch lange zum eigenen Geschmack und Leben passen.

Deshalb kann Zurückhaltung bei großen Möbeln sinnvoll sein.

Ein schlichtes Massivholzbett lässt sich mit anderer Bettwäsche, neuen Leuchten oder einer veränderten Wandfarbe relativ einfach in einen neuen Stil integrieren.

Bei einem sehr auffälligen Trendmöbel ist das schwieriger.

Das bedeutet nicht, dass jede Wohnung beige und minimalistisch aussehen muss.

Es kann aber sinnvoll sein, Persönlichkeit eher über Dinge einzubringen, die sich leichter verändern lassen – Textilien, Bilder, Pflanzen oder kleinere Accessoires – und größere Investitionen etwas zeitloser auszuwählen.

Erst das richtige Produkt finden, dann nach dem Preisvorteil schauen

Naturmaterialien und Massivholzmöbel liegen preislich nicht immer im Einstiegssegment. Gerade bei einer kompletten Schlafzimmereinrichtung kann deshalb schnell eine größere Summe zusammenkommen.

Umso wichtiger ist es, nicht beim Rabatt anzufangen.

Zuerst sollten Maße, Material, Ausführung und tatsächlicher Bedarf feststehen. Bei einer Matratze kommen Härtegrad und Schlafgewohnheiten hinzu.

Wenn das gewünschte Produkt bereits ausgewählt ist, lässt sich anschließend prüfen, ob aktuelle allnatura Gutscheine und Angebote verfügbar sind.

Damit bleibt der Preisvorteil genau das, was er sein sollte: ein zusätzlicher Vorteil bei einem ohnehin passenden Produkt – und nicht der Grund, etwas zu bestellen, das eigentlich gar nicht gebraucht wird.

Gerade beim natürlichen Wohnen passt diese Haltung erstaunlich gut zum Grundgedanken.

Nicht möglichst viel Neues kaufen, nur weil es gerade attraktiv aussieht. Sondern genauer auswählen, Materialien verstehen und in Dinge investieren, die tatsächlich zum eigenen Alltag passen.

Denn ein wohngesundes Zuhause entsteht am Ende nicht durch ein einzelnes Label.

Es entsteht durch bewusst ausgewählte Möbel und Schlafprodukte, die man gerne benutzt – und möglichst lange behalten möchte.

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