Ein neuer Tennisschläger kann erstaunlich technisch wirken.
Gewicht, Balance, Kopfgröße, Besaitungsbild und Griffstärke stehen in der Produktbeschreibung. Daneben versprechen verschiedene Serien mehr Kontrolle, Spin oder Power.
Wer gerade mit Tennis beginnt, kann schnell den Eindruck bekommen, zunächst ein kleines Ingenieurstudium absolvieren zu müssen.
Dabei lässt sich die wichtigste Frage wesentlich einfacher formulieren:
Was brauche ich für mein aktuelles Spielniveau wirklich?
Ein Anfänger benötigt häufig einen anderen Schläger als ein ambitionierter Clubspieler. Wer zweimal im Monat spielt, stellt andere Anforderungen an Schuhe und Saiten als jemand, der viermal pro Woche trainiert.
Genau deshalb ist bei einem großen Spezialshop wie Tennis-Point nicht unbedingt die Auswahl das Problem. Der Händler führt aktuell Schläger, Schuhe, Bekleidung, Bälle, Taschen und Zubehör zahlreicher etablierter Tennismarken und deckt zusätzlich Padel ab.
Die eigentliche Herausforderung besteht darin, aus diesem Angebot nicht möglichst viel, sondern das Richtige auszuwählen.
Der Schläger sollte zum Spieler passen – nicht zum Lieblingsprofi
Professionelle Tennisspieler beeinflussen den Schlägermarkt enorm.
Wenn ein Topspieler mit einer bestimmten Serie auftritt, wirkt genau dieses Modell plötzlich besonders attraktiv.
Für Freizeitspieler ist diese Orientierung allerdings nur begrenzt sinnvoll.
Profis besitzen eine ausgereifte Technik, enorme Schlaggeschwindigkeit und individuelle Anforderungen. Außerdem entsprechen ihre tatsächlichen Rackets nicht zwangsläufig exakt dem Modell, das optisch im Handel mit ihnen verbunden wird.
Für die eigene Auswahl sind deshalb andere Eigenschaften wichtiger.
Ein größerer Schlägerkopf kann beispielsweise eine größere Trefferfläche bieten. Ein leichteres Racket lässt sich für viele Einsteiger einfacher bewegen. Schwerere Modelle können wiederum mehr Stabilität liefern, verlangen aber entsprechend mehr Kraft und saubere Technik.
Tennis-Point bietet dafür einen digitalen Schlägerberater an, der anhand verschiedener Angaben passende Modelle eingrenzen soll. Zusätzlich gibt es persönliche Beratungsmöglichkeiten.
Gerade für Anfänger ist eine solche Vorauswahl sinnvoller, als einfach den teuersten Schläger einer bekannten Profiserie zu bestellen.
Das Gewicht wird häufig unterschätzt
Ein Unterschied von 20 oder 30 Gramm klingt zunächst irrelevant.
Beim Tennisschläger kann er deutlich spürbar sein.
Schließlich wird das Racket während eines Matches hunderte Male beschleunigt und abgebremst.
Ein sehr leichter Schläger kann sich zunächst angenehm bewegen lassen, bietet aber möglicherweise weniger Stabilität bei schnelleren gegnerischen Bällen. Ein schwereres Modell kann ruhiger durch den Treffpunkt gehen, verlangt dafür aber mehr Kraft.
Hinzu kommt die Balance.
Zwei Schläger mit identischem Gesamtgewicht können sich vollkommen unterschiedlich anfühlen, wenn das Gewicht anders verteilt ist.
Deshalb sollte man technische Werte nicht isoliert betrachten.
Für einen Gelegenheitsspieler ist ein Racket, das sich über zwei Stunden komfortabel spielen lässt, häufig sinnvoller als ein anspruchsvolleres Modell, das nach 30 Minuten anstrengend wird.
Die Griffstärke ist kein nebensächliches Detail
Auch die richtige Griffgröße verdient Aufmerksamkeit.
Ein zu großer oder zu kleiner Griff kann unangenehm sein und beeinflusst, wie sicher sich der Schläger führen lässt.
Die passende Größe hängt unter anderem von der Hand ab. Bei Unsicherheit kann es sinnvoll sein, verschiedene Griffstärken tatsächlich in die Hand zu nehmen.
Besonders praktisch: Ein etwas zu kleiner Griff lässt sich mit einem zusätzlichen Overgrip begrenzt vergrößern. Einen deutlich zu großen Griff nachträglich kleiner zu machen, ist wesentlich schwieriger.
Wer zwischen zwei Größen schwankt, sollte deshalb nicht automatisch die größere Variante wählen.
Und spätestens hier zeigt sich der Vorteil eines spezialisierten Sportshops gegenüber einer rein preisorientierten Suche: Ein Schläger besteht eben nicht nur aus Modellname und Rabatt.
Die Saite verändert den Schläger stärker als viele erwarten
Selbst der passende Rahmen ist nur die Hälfte des Systems.
Die Besaitung beeinflusst Spielgefühl, Kontrolle und Komfort erheblich.
Material, Durchmesser und Bespannungshärte verändern, wie sich der Ballkontakt anfühlt.
Trotzdem investieren Freizeitspieler häufig sehr viel Zeit in die Auswahl des Schlägers und fast keine in die Saite.
Das ist ein bisschen so, als würde man ein Auto sorgfältig konfigurieren und anschließend irgendwelche Reifen montieren.
Tennis-Point bietet neben Saiten auch einen professionellen Besaitungsservice an.
Für Einsteiger muss die Konfiguration keineswegs kompliziert werden. Eine komfortable, zum eigenen Spiel passende Besaitung kann zunächst sinnvoller sein als ein besonders sportliches Setup.
Mit zunehmender Erfahrung lässt sich anschließend ausprobieren, ob andere Saiten oder Spannungen besser funktionieren.
Auch Saiten haben kein unbegrenztes Leben
Eine Saite muss außerdem nicht erst reißen, um ausgetauscht werden zu müssen.
Mit der Nutzung verändert sich ihre Spannung und damit das Spielgefühl.
Wie häufig neu besaitet werden sollte, hängt stark davon ab, wie oft gespielt wird, welche Saite verwendet wird und wie empfindlich der Spieler auf Veränderungen reagiert.
Wer nur gelegentlich auf dem Platz steht, hat selbstverständlich einen anderen Verschleiß als ein Turnierspieler.
Gerade deshalb sollte man nicht automatisch das Setup eines Profis übernehmen.
Professionelle Spieler können während eines Turniers mehrere frisch besaitete Schläger verwenden. Für einen Hobbyspieler wäre ein solches Vorgehen weder notwendig noch wirtschaftlich sinnvoll.
Bei Tennisschuhen entscheidet der Platz mit
Beim Schuhkauf wird wiederum ein anderer Fehler häufig gemacht:
Tennisschuhe werden hauptsächlich nach Optik ausgewählt.
Dabei ist der Untergrund entscheidend.
Sandplatz, Hartplatz und Teppich beziehungsweise Indoor-Court stellen unterschiedliche Anforderungen an die Sohle. Auf Sand muss beispielsweise kontrolliertes Gleiten möglich sein, während auf anderen Oberflächen andere Profile sinnvoll sind.
Auch Tennis-Point unterscheidet sein Schuhangebot entsprechend und bietet Beratung zur Frage, ob Stabilität oder Schnelligkeit beim jeweiligen Spielstil stärker im Vordergrund stehen sollte.
Das ist wichtiger, als es zunächst klingt.
Beim Tennis gibt es schnelle Richtungswechsel, seitliche Bewegungen und abruptes Abbremsen. Ein klassischer Laufschuh wurde primär für eine andere Bewegungsrichtung entwickelt.
Wer regelmäßig Tennis spielt, sollte deshalb tatsächlich Tennisschuhe verwenden.
Mehr Stabilität oder möglichst wenig Gewicht?
Innerhalb der Tennisschuhe beginnt dann die nächste Entscheidung.
Ein leichter Schuh kann sich schnell und beweglich anfühlen.
Ein stärker stabilisierendes Modell kann dagegen Spielern entgegenkommen, die sich bei seitlichen Bewegungen mehr Halt wünschen.
Welche Variante besser funktioniert, hängt von Spielweise, Körpergewicht, Fußform und persönlicher Präferenz ab.
Auch hier gibt es kein universell bestes Modell.
Besonders wichtig ist die Passform.
Ein Schuh, der im Alltag gerade noch angenehm sitzt, kann bei schnellen Stopps auf dem Tennisplatz plötzlich drücken. Gleichzeitig darf der Fuß nicht ständig im Schuh rutschen.
Deshalb ist Anprobieren sinnvoll – idealerweise mit den Sportsocken, die später auch auf dem Platz getragen werden.
Bei Bekleidung darf Funktion vor Tennis-Mode kommen
Tennis besitzt eine lange modische Tradition.
Vom klassischen weißen Polo bis zu modernen Turnierkollektionen ist die Kleidung längst Teil der visuellen Kultur des Sports.
Für Freizeitspieler sollte Funktion trotzdem zuerst kommen.
Ein Shirt muss Bewegungsfreiheit bieten. Shorts oder Rock sollten beim Aufschlag und bei tiefen Bällen nicht stören. Taschen können wichtig sein, wenn während des Spiels Bälle darin getragen werden.
Tennis-Point führt aktuell Tennisbekleidung für Damen, Herren und Kinder sowie Produkte zahlreicher bekannter Sport- und Tennismarken.
Hier lässt sich vergleichsweise unkompliziert sparen.
Während bei Schläger oder Schuhen die technischen Eigenschaften eine größere Rolle spielen, kann bei Kleidung ein Modell aus der vorherigen Saison genauso funktional sein wie die neueste Kollektion.
Wer nicht unbedingt den aktuellen Turnierlook benötigt, findet deshalb häufig interessante Sale-Optionen.
Anfänger brauchen überraschend wenig Ausrüstung
Gerade beim Einstieg besteht die Gefahr, zu viel auf einmal zu kaufen.
Für die ersten Trainingseinheiten reichen im Grunde ein geeigneter Schläger, passende Schuhe, Sportkleidung und einige Bälle beziehungsweise Zugang zu Trainingsbällen.
Eine große Tennistasche, mehrere identische Rackets, verschiedene Saitenrollen und umfangreiches Zubehör können später folgen.
Das gilt besonders für Kinder und Jugendliche.
Körpergröße und Spielniveau verändern sich. Entsprechend sollte ein Kinderschläger zur aktuellen Entwicklung passen und nicht vorsorglich mehrere Jahre „mitwachsen“ müssen.
Ein zu schweres oder zu großes Racket kann das Lernen eher erschweren.
Die bessere Strategie lautet deshalb: Ausrüstung gemeinsam mit dem Spiel entwickeln lassen.
Padel sieht ähnlich aus – benötigt aber anderes Equipment
Wer neben Tennis auch Padel ausprobieren möchte, sollte außerdem nicht davon ausgehen, dass dieselbe Ausrüstung verwendet wird.
Der offensichtlichste Unterschied ist der Schläger.
Padel-Rackets besitzen keine Saiten und unterscheiden sich grundlegend in Konstruktion und Spielgefühl.
Tennis-Point hat Padel inzwischen als eigene Produktwelt integriert und führt Padelschläger, Bälle, Schuhe, Taschen und weiteres Zubehör für unterschiedliche Spielniveaus.
Für Tennis-Spieler kann Padel relativ zugänglich wirken, trotzdem sollte beim Einstieg zunächst ausprobiert werden, ob der Sport dauerhaft betrieben wird.
Viele Anlagen verleihen Schläger.
Bevor direkt ein hochwertiges eigenes Racket gekauft wird, können einige Spielstunden deshalb eine ziemlich gute Kaufberatung sein.
Online vergleichen und im Store ausprobieren kann gut zusammenpassen
Bei Sportausrüstung stehen Online- und stationärer Einkauf häufig unnötig gegeneinander.
Eigentlich ergänzen sie sich hervorragend.
Online können Preise, Gewicht, Größen und technische Eigenschaften verschiedener Modelle verglichen werden. Bei Schuhen oder Schlägern kann anschließend das persönliche Ausprobieren entscheidend sein.
Tennis-Point betreibt neben seinem Onlineshop auch stationäre Stores und bietet einen Ship-to-Store-Service an. Online bestellte Produkte können dabei in einen Store geliefert, dort abgeholt und bei Bedarf mit Beratung vor Ort kombiniert werden. Auch Retouren lassen sich dort abwickeln.
Das kann besonders bei einer größeren Bestellung praktisch sein.
Schuhe anprobieren, Schläger ansehen und bei Fragen direkt jemanden ansprechen ist bei technischem Sportequipment ein echter Vorteil.
Rückgabebedingungen sollte man vor einer Individualisierung kennen
Bei Standardartikeln bietet Tennis-Point aktuell zusätzlich zum gesetzlichen Widerrufsrecht ein 30-tägiges Geld-zurück-Versprechen unter den dafür festgelegten Bedingungen.
Eine wichtige Ausnahme betrifft individualisierte Produkte und bereits erbrachte Dienstleistungen.
Das wird beispielsweise bei einem individuell besaiteten Schläger relevant. Laut den aktuellen Bedingungen kann bei Nutzung des Besaitungsservices im Rahmen dieses zusätzlichen Rückgaberechts lediglich der Kaufpreis des Schlägers erstattet werden; die erbrachte Dienstleistung fällt nicht entsprechend darunter.
Das ist logisch, sollte aber vor der Bestellung bedacht werden.
Wer bei Saite oder Bespannungshärte völlig unsicher ist, sollte deshalb besser zuerst beraten lassen, statt spontan eine individuelle Konfiguration auszuwählen.
Erst das Equipment bestimmen, dann nach dem Rabatt suchen
Tennis gehört nicht unbedingt zu den teuersten Sportarten – kann aber schnell teuer werden.
Schläger, Schuhe, Tasche, Bekleidung, Bälle und Besaitung summieren sich.
Dazu kommen Platzmiete, Training oder Vereinsbeitrag.
Gerade deshalb sind Rabatte interessant. Tennis-Point arbeitet regelmäßig mit Sale-Angeboten und zeitlich begrenzten Aktionen. Aktuell finden sich im Shop ebenfalls wechselnde Deals für verschiedene Produktkategorien.
Die Reihenfolge sollte trotzdem stimmen.
Zuerst das passende Schlägermodell auswählen. Griffstärke und Besaitung festlegen. Bei Schuhen Größe, Untergrund und Stabilität berücksichtigen.
Wenn das gewünschte Equipment bereits feststeht, kann anschließend geprüft werden, ob aktuelle Tennis-Point Gutscheine und Angebote verfügbar sind.
So entscheidet nicht der höchste Rabatt darüber, welcher Schläger im Warenkorb landet.
Denn Tennis-Equipment kann unterstützen, komfortabler machen und zum eigenen Spiel passen.
Den entscheidenden Unterschied auf dem Platz kann es trotzdem nicht kaufen.
Der entsteht weiterhin durch Training, Bewegung, Timing – und ziemlich viele Bälle, die zunächst irgendwo anders landen als geplant.

